Robert Krainhöfner
Pelzerwerkstatt
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Adresse:
Fischergasse 1
Jena











In dieser Werkstatt biete ich Kurse an für Erwachsene (VHS) sowie für Kinder (Kinder schmieden Ideen).



Der folgende Text wurde vom Städtischen Museum Jena übernommen.

Die Pelzerwerkstatt
ist das kleinste Museum im Verband der Städtischen Museen Jena. Der Besucher kann im Museum eine authentische Werkstatt aus der 1. Hälfte des 20 Jahrhunderts bestaunen in der bis zu ihrer Stilllegung aus wirtschaftlichen Gründen im Jahr 1992 gearbeitet wurde:

Geschichte der Werkstatt
Aus der Firma Gebr. Pelzer, die seit 1828 eine Maschinenschlosserei in der Wagnergasse 8 betrieb, entstand 1908 die Firma Franz Pelzer in der Fischergasse 1. Die Werkstatt führte alle mit der Metallbranche in Verbindung stehenden Instandsetzungen aus, z.B. an Fleischereianlagen, Druck und landwirtschaftlichen Maschinen. Bis zu ihrer Schließung arbeitete die Werkstatt häufig mit der Firma Carl Zeiss in Jena zusammen. Außerdem erhielt die Werkstatt ein Patent für einen Bratwurstrost. Nach dem 2. Weltkrieg wurde der Betrieb 1947 wieder aufgenommen. Nach der Schließung der Werkstatt im Jahr 1992 fand sich bald ein Käufer für die historischen Räume: Die JENOPTIK GmbH erwarb das Objekt und übereignete es der Stadt Jena, welche 1993 die Schlosserei als technisches Denkmal wiedereröffnete.

Technische Details
Die bis heute original erhaltene Werkstatt wird durch ein Transmissionssystem betrieben, wobei wahlweise bis zu sechs Maschinenkomponenten an einer Hauptantriebswelle zu- und abschaltbar sind. Die Wasserversorgung von Werkstatt und Wohnhaus erfolgte über einen Brunnen im Hof, der durch eine Pumpe mit Hilfe dieses Transmissionssystems betrieben wurde. Die Transmission erfolgt über einen Flachriemen, der Lagerwerkstoff der Originallager ist Bronze.

Ausstattung
Leitspindeldrehbank; Firma J.C.Braun, Reichenbach, vor 1909 Mechanikerdrehbank um 1909 Fräs- und Bohrmaschine, vertikal; Firma Braun; Reichenbach um 1909 Fräs- und Bohrmaschine, horizontal; Firma Dreis, Herzig und Kraft, Erfurt, um 1909 Maschinen und Bügelsäge, Firma Wachenfeld und Fallier, Erfurt, um 1909 Werkbank mit Schraubstock; 1909 voll betriebsfähiges Schmiedefeuer, kohleheizbar mit Abzug, 1909, dazu Schmiedehämmer und -zangen, sowie ein Amboß Senkrechtstoßmaschine; um 1909, zum Teil Eigenbau der Firma aus Drehbankkomponenten

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