Robert Krainhöfner
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Vernissage tangente 46* (JENOPTIK AG)

tangente 46* (JENOPTIK AG), 26. März 2015 Der Jenaer Bildhauer Robert Krainhöfner entwirft und gestaltet Großobjekte, die öffentlichen Plätzen einen eigenen ästhetischen Charakter geben. Elementare geometrische Formen wie Kegel, Quadrat, Kreis oder das Band als Linie bilden den Ausgangspunkt für Robert Krainhöfners Kunst. Er verändert diese Formen so, dass der Prozess dieser Veränderung als ein lebendiges Spiel von Gegensätzen und Rhythmuswechseln erlebt wird. Die Beschaffenheit des umgebenden Raums ist die Grundlage zum Erleben und Verstehen seiner Skulpturen. Sie treten in eine ästhetisch spannungsvolle Beziehung zu ihrer Umgebung. Über spielerisch anmutende Metamorphosen und Zwischenräume sucht er eine »Annäherung an das nicht sichtbare Wesen der Geometrie«. Robert Krainhöfner studierte Bildhauerei und »Kunst im öffentlichen Raum« an der Akademie der Bildenden Künste Nürnberg. Er ist aktueller Stipendiat des Landes Thüringen für Bildende Kunst 2015 und erhielt bereits mehrere Arbeitstipendien der Kulturstiftung des Freistaates Thüringen und der Stadt Jena. Die wichtigsten Leitlinien seines Schaffens sind die Ausbildung und die Traditionen des frühen Bauhauses. Dessen Gründer Walter Gropius schrieb den Künsten mit den legendären Worten »Das Endziel aller bildnerischen Tätigkeiten ist der Bau« eine zentrale Funktion im öffentlichen Leben zu. Robert Krainhöfner sieht sich dabei der Konkreten Kunst verpflichtet. Durch die konsequente Reduktion auf Farben, Flächen und Körper sowie rein geometrische Konstruktionen gibt sie dem Wechselspiel elementarer Ausdruckskräfte eine künstlerisch lebendige Ordnung. Das Ziel Konkreter Kunst sah der Schweizer Bauhausschüler Max Bill darin, »Gegenstände für den geistigen Gebrauch zu entwickeln.« Sie erhält so Bedeutung für die ästhetische Gestaltung öffentlicher Räume. Diesen Maximen entspricht Robert Krainhöfners bildhauerische Haltung.





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